Unsere Rumänienreise 2026
(diesmal etwas anders)
Nach 35 Jahren Rumänienhilfe sollte es in diesem Jahr eine besondere Aktion werden.
Erstmalig hatte das Team um unseren 1. Vorsitzenden Fabio Jochum die weite Reise per Flugzeug bewältigt.
Das Team bestehend aus Thomas Keßler, Martin Schreiner, Peter Binzel, Roland Baltes und Fabio Jochum hatte am 01.09.2026, gegen 08:00 Uhr den Flughafen Frankfurt-Hahn angesteuert.
4 Stunden später wurden sie von unserem Freund Lucian Fenesan am Flughafen Timisoara/Rumänien empfangen.
Es folgte eine kurzweilige Fahrt zur Unterkunft in Lipova, das Hotel Maria Magdalena, im Stadtteil Radna.
Bei einem Abendessen mit den rumänischen Freunden ist der erste Tag unserer Reise ausgeklungen.
Am Mittwoch stand die Verteilung der Hilfsgüter auf dem Programm. In der kleinen Ortschaft Milova, unweit von Lipova herrscht auch heute noch bittere Armut. Abgekoppelt von der Gesellschaft leben die Menschen in ihren Lehmhütten unter katastrophalen Bedingungen. Umso größer war die Freude der Menschen bei der Verteilung der Hilfsgüter.
Den Abend gestaltete unser Freund Gheorghe Gita, ein ehemaliger Pfarrer von Milova, mit einem traditionellen Grillfest.
Am Donnerstag stand eine Kulturreise nach Orsova an der Donau an.
Mit einem Zwischenstopp in Herculesbad, einer Stadt die in der Kaiserzeit als Thermalbad große Berühmtheit erlangt hatte.
Während einer zweistündigen Schnellbootfahrt auf der Donau zeigte uns der Bootsführer verschiedene, und sehr interessante Sehenswürdigkeiten.
Den Freitag nutzten wir zu einem Besuch im Heim für behinderte Kinder und Jugendliche in Cuvesdia. Dieses Haus wird von uns schon seit mehr als 15 Jahren sowohl materiell als auch finanziell unterstützt. In all diesen Jahren hat die Institution eine unglaubliche Wandlung erfahren. Die Arbeitsbedingungen für das Personal, aber auch das Leben der Patienten hat sich in dieser Zeit radikal verbessert. Das Haus ist in Rumänien zu einem Vorzeigeprojekt gewachsen. Wir sind sehr glücklich hier einen besonderen Beitrag geleistet zu haben.
Den Nachmittag verbrachten wir bei der Familie Luncan. Mit dieser Familie verbindet uns eine innige Freundschaft und das schon seit den Anfangsjahren unserer Hilfsaktionen. Familie Luncan beherbergte und verpflegte uns über viele Jahre kostenlos in ihrem Haus.
Am Samstag stand wieder eine Kulturreise nach Sibiu/Herrmannstadt an. Uns stellte sich ein herrlicher Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten vor.
Am Sonntag wurden wir vom Bürgermeister der Stadt Ghioroc, Herrn Corneliu Popi-Morodan zum Strandbad eingeladen. Dort fand das alljährliche Weinfest statt. Gefühlt war die gesamte Bevölkerung vor Ort. Für uns völlig unerwartet, wurde uns dann durch den Bürgermeister eine besondere Ehrung zuteil:
Vor einer riesigen Menschenmenge würdigte Herr Popi-Morodan unser jahrelanges Wirken für arme Menschen in Rumänien. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er uns jeweils eine Urkunde und ein kleines Geschenk mit Symbolwirkung.
Unseren letzten Aufenthaltstag in Rumänien gestalteten wir mit dem Besuch des Patronatsfestes in Radna. Dazu gehörte auch eine kurze Wanderung zur weltberühmten Wallfahrtskirche Maria Radna.
Schon sehr früh am Dienstagmorgen sind wir von unserem Freund Lucian zum Flughafen gebracht worden.
In dem vollbesetzten Wizz-Air Flieger sind wir nach weniger als zwei Stunden wieder zurück in Frankfurt -Hahn gelandet.
Eine schöne und zugleich anstrengende Reise war zu Ende. Wir hatten wieder viel Beeindruckendes erlebt. Besonders in Erinnerung geblieben ist uns die Armut und das Elend, welches viele Teile der Landbevölkerung immer noch ertragen müssen.
Einhellig sind wir der Meinung, dass unsere Mission noch lange nicht zu Ende ist!